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Fersensporn

Ein Fersensporn, auch Kalkaneussporn oder Calcaneussporn genannt, ist ein knöcherner Auswuchs auf der Unterseite des Fersenknochens, dem Fersenbein, welches wissenschaftlich als Kalkaneus bezeichnet wird. Beim Fersensporn handelt es sich um eine Knochenneubildung, wobei man zwischen zwei Formen des Fersensporns unterscheidet.

Der gemeinsame Fersensporn ist eine Erkrankung, die Menschen unterschiedlichster Alters- und Aktivitätsstufen betrifft. Die Ursache dieser Verletzung liegt jedoch meist in der Verschlimmerung der Plantarfasziitis. Obwohl die beiden oft synonym verwendet werden, gibt es einen kleinen Unterschied. Während ein Fersensporn ein Zustand ist, bei dem ein Teil des Knochens die Faszie reizt, kann die Faszie auf andere Weise entzündet werden. Beide Erkrankungen werden jedoch oft als Knochensporen bezeichnet, und das ist der Begriff, den wir hier verwenden werden. Durch das Verständnis von Plantar Fascitiis und seiner Entwicklung ist es möglich, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen und den Beginn oder die weitere Verschlimmerung dieser lähmenden Verletzung zu verhindern.

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Die als unterer oder auch plantarer Fersensporn bezeichnetet Ausformung befindet sich an der Fußsohle. In diesem Fall verspürt die Person, wenn überhaupt, Druckschmerzen an der Fußsohle, direkt unterhalb der Ferse. Viele Patienten vergleichen den Schmerz mit einer Nadel, die sich gefühlt in die Ferse bohrt. Ursache für diese Schmerzen kann allerdings auch eine Plantarsehnenentzündung sein, die mit oder ohne Fersensporn auftreten und ganz ähnliche Symptome hervorrufen kann wie der untere Fersensporn.

KalkaneusspornDie als oberer oder auch dorsaler Fersensporn bezeichnete Form befindet sich dagegen nahe der Achillessehne. Hier kommt es zu Schmerzen am Ansatz der Achillesferse, die sich im oberen hinteren Bereich der Ferse befindet. Auch Schwellungen und Rötungen der schmerzenden Stelle sind möglich. Der dorsale bzw. obere Fersensporn darf aber nicht mit der Haglundferse bzw. Haglundexostose verwechselt werden, da es sich hier um zwei verschiedene Krankheitsbilder handelt. Im Gegensatz zum oberen Fersensporn kommt es bei der Haglundferse nicht nur zu einer Entzündung des Achillessehnenansatzes, sondern zusätzlich zu einer knöchernen Vorwölbung des Fersenbeines.

Nahezu jeder zehnte Deutsche leidet unter einer der genannten Formen. Besonders betroffen ist die Personengruppe im Alter zwischen 40-60 Jahren. Dabei handelt es sich bei der Diagnose häufig um Zufallsbefunde, da ein Fersensporn nicht unbedingt mit Schmerzen verbunden sein muss.

Zu Krankheitsbeginn kommt es an der Verbindungsstelle von Sehnen und Knochen durch eine Überlastung des Fußes zu kleinen Verletzungen, die vom Patienten in der Regel allerdings noch nicht wahrgenommen werden. Diese wiederum verursachen eine Gewebsveränderung, die zunächst zu einer Verkalkung und anschließend zu einem Fersensporn führen kann. Aufrechtes Gehen oder Stehen ist dann meist, aber wie bereits erwähnt nicht immer, mit starken Schmerzen verbunden.

Fersensporn: Symptome

Hat sich bei einer Person ein Kalkaneussporn bzw. Fersensporn gebildet, ist dies nicht zwangsläufig mit Schmerzen verbunden, weswegen ein Fersensporn mitunter auch lange unentdeckt bleiben kann. Wenn es zu einem Schmerzempfinden kommt, wird dieses von Betroffenen meist als stark und stechend bezeichnet und im Fersen– oder Fußsohlenbereich lokalisiert. Die Beschwerden entstehen dabei aufgrund von Entzündungen im Bereich des knöchernen Auswuchses, wobei ihre Ausprägung vom jeweiligen Grad der Belastung abhängt. Im Krankheitsverlauf nehmen die Schmerzen beim Gehen zu und können dazu führen, dass sich der Patient nur noch auf Zehenspitzen fortbewegt, um auf diese Weise die Schmerzen zu reduzieren. Beim Sitzen oder Liegen verschwinden die Schmerzen dagegen wieder, wobei die Schmerzen nach einer Ruhephase, wie es beispielsweise morgens nach dem Aufstehen der Fall ist, noch ausgeprägter sein können. Mitunter genügt bereits ein Druck auf die betroffene Stelle an der Ferse, um einen ausgeprägten Schmerzreiz auszulösen.

FersenschmerzenDabei treten die Schmerzen je nach Art des Fersensporns in unterschiedlichen Bereichen auf: beim plantaren bzw. unteren Fersensporn ist dies am inneren Vorderrand der Fersensohle der Fall. Hier kommt es im unteren Bereich des Fersenbeins zu heften Druckschmerzen. Diese werden meist als stechend bezeichnet und sind stark von der Belastung abhängig. Dabei kommt es meist zu einem Anlaufschmerz: wird mit einer Aktivität begonnen, beispielsweise morgens nach dem Aufstehen ,ist der Schmerz am stärksten, wobei die Intensität im Laufe der Zeit abnimmt, jedoch nie gänzlich verschwindet. Wie erwähnt kann der Schmerz so stark werden, dass nur noch der vordere Teil des Fußes belastet wird.

Beim dorsalen bzw. oberen Fersensporn tritt der Schmerz dagegen im Schuhkappenbereich oder am Achillessehnenansatz auf. Der Schmerzreiz wird durch das Gehen mit festen Schuhen zusätzlich verstärkt und es kann neben den Druckschmerzen zu Rötungen und Schwellungen im betroffenen Bereich kommen.

Wird ein Fersensporn, der entzündungsbedingte Symptome hervorruft, nicht behandelt, so kann die Entzündung einen chronischen Verlauf nehmen und auf diese Weise dauerhaft zu Schmerzen im Fersenbereich führen.

Das Verständnis der Erkrankung hängt davon ab, dass die Faszie ein faseriges Gewebe ist, das dem Band ähnlich ist, das sich von der Rückseite der Ferse bis zur Vorderseite des Fußes erstreckt. Das Gewebe stützt vor allem den Bogen und dämpft Knochen und Nerven in den Füßen beim Gehen oder Laufen. Was passiert, ist, dass irgendwo entlang der Faszie eine Entzündung oder ein leichter Riss auftritt und an diesem Punkt ein Schmerz auftritt, der normalerweise an oder um die Ferse des Fußes zu spüren ist. Obwohl das Problem scheint nicht weniger schwerwiegend als jede Art von Muskel- oder Gewebeverletzung, diese ist notorisch schwer zu heilen. Bevor jedoch Schritte zur Heilung stattfinden, ist es gut zu wissen, wie es sich entwickelt und was dazu hätte beitragen können.

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Fersensporn: Ursachen

Der Fersensporn wird durch eine Überbelastung des Fußes hervorgerufen. Hierdurch kommt es an der Übergangsstelle von Fußplatten- bzw. Achillessehne und Fersenknochen zu geringfügigen Verletzungen. Durch diese Mikroverletzungen können Entzündungen entstehen, welche wiederum zu Gewebeveränderungen führen können. Hierbei kann es zu Verkalkungen und schließlich zu einem ausgewachsenen Fersensporn kommen. Erhöht wird das Risiko auch durch weitere Faktoren wie beispielsweise Übergewicht, da die Ferse in diesem Fall wesentlich stärker belastet wird als dies bei Normalgewicht der Fall ist. Auch Berufe, die ein langes Stehen oder Gehen voraussetzen, können die Bildung eines Fersensporns beschleunigen, wenn weitere ungünstige Faktoren wie beispielsweise eine Fußfehlstellung in Form eines Knick-Senk-Fußes oder Plattfußes vorliegen. Auch wenn beim Sport die Aufwärmübungen zu Beginn des Trainings vernachlässigt werden, kann es durch die vermehrte Spannung von Sehnen und Bändern zu einer Überlastung des Sehnenansatzes an der Ferse kommen. Auch das Alter spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung eines Fersensporns, da das Fettkissen unterhalb der Ferse mit zunehmendem Alter abnimmt. Dadurch kommt es zu einer größeren Beanspruchung von Sehnen und Knochen, was wiederum die Neubildung eines Fersensporn begünstigt. Aus diesem Grund ist es kaum verwunderlich, dass die meisten Fälle von Fersensporn bei Personen im Alter von über 40 Jahren auftreten, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer.

Fersensporn: Untersuchungen

Bevor eine Fersensporn Behandlung begonnen wird, müssen selbstverständlich andere Fußerkrankungen ausgeschlossen worden sein. Die ausführliche Patientenanamnese bildet hierbei die Grundlage der Untersuchung des Fersensporns. Hinweise auf einen Fersensporn liefern dabei Symptome wie die bereits beschriebenen Anlaufschmerzen an der Fußsohle am Morgen.

Im weiteren Untersuchungsverlauf kommt es zu einer manuellen Untersuchung durch Bewegen und Abtasten des Fußes durch den Orthopäden. Da Fersenschmerz verschiedene Ursachen haben kann, ist es wichtig, dass der behandelnde Arzt diese auch unterscheiden kann. So kann z.B. auch eine Nervenkompression an einem Fußnerv oder eine Funktionsstörung des Fettpolsters an der Ferse Auslöser für die Fersenschmerzen sein. Durch das Anziehen der Zehen, auch Dorsalextension genannt, kommt es beispielsweise zu einer Dehnung der Plantarsehne, welche den plantaren Fersenschmerz auslösen kann.

Im nächsten Schritt werden mithilfe von Röntgenbildern Fehlstellungen oder Fehlbelastungen der schmerzenden Ferse sowie die Länge und Form des Fersenbeines bestimmt.

Per Ultraschalluntersuchung wird die Entzündung zunächst näher untersucht. Im weiteren Behandlungsverlauf kann auf diese Weise auch untersucht werden, ob eine Abnahme der Entzündung erzielt werden kann oder nicht.

Um das genaue Stadium des Fersensporns bestimmen zu können, kann zusätzlich eine MRT (Magnetresonanztomografie) mit Kontrastmittel durchgeführt werden. Eine podometrische Fußabdruckmessung, bei der die Fußdruckverteilung beim Gehen oder Stehen vom Computer mittels einer sensorischen Platte ermittelt wird, ermöglicht dem Fußspezialisten eine exakte Beurteilung der Auswirkungen von beispielsweise Schmerzen und Entzündungen.

Fersensporn: Diagnose

Fersensporn BehandlungIn der Regel sind die typischen mit einem Kalkaneussporn verbundenen Schmerzen für einen Arzt bereits Hinweis genug, um die verdachtsdiagnose Fersensporn stellen zu können. Wenn durch Druck auf den vorderen Rand der Fersensohle, im Schuhkappenbereich oder am Ansatz der Achillessehne ein Schmerz ausgelöst oder verstärkt werden kann, spricht dies in der Regel für einen Fersensporn. In diesen Fällen liegt bei der schmerzenden Stelle meist weder eine Schwellung noch eine Rötung vor. Zur Sicherung der Diagnose kann der Fuß zusätzlich seitlich geröntgt werden. Auf dem Röntgenbild ist in der Regel die Verknöcherung deutlich sichtbar, sodass aufgrund ihrer Form und Verlaufsrichtung eine eindeutige Diagnose gestellt werden kann. Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass aufgrund der Größe des Fersensporns keine Aussage über die Stärke der Beschwerden gemacht werden kann, da nicht der knöcherne Auswuchs, sondern eine Entzündung die Schmerzen verursacht. Somit kann ein kleiner Fersensporn schmerzhafter sein als ein großer.

Eine Röntgenaufnahme, Bestimmung der Blutwerte oder andere Werkzeuge zur Diagnosestellung sind auch bei scheinbar eindeutigen Symptomen sinnvoll, um andere Erkrankungen wie beispielsweise Rheuma oder Gicht als Ursache für die Beschwerden ausschließen zu können. So kann ein Fersensporn auch schnell mit dem mit Morbus Ledderhose verwechselt werden, der die Gehfähigkeit durch Knoten in der Fußsohle beeinträchtigt.

Fersensporn: Behandlung

Die Behandlung eines Fersensporns ist nur dann notwendig, wenn dieser tatsächlich Beschwerden hervorruft. In diesen Fällen ist sie allerdings tatsächlich unumgänglich, da sich ein Fersensporn nicht von allein zurückbildet. Kommt es bei einem Patienten zu mit Schmerzen verbundenen Symptomen, reichen allerdings häufig bereits Dehnübungen und Fersenpolster mit Locheinlage, um den Fuß zu entlasten und die Beschwerden zu mindern bzw. komplett auszuschalten. Kann dadurch keine ausreichende Besserung der Symptome hervorgerufen werden, gibt es noch eine Vielzahl von anderen Behandlungsmöglichkeiten, wie beispielsweise die Stoßwellentherapie, die Bestrahlung, lokale Injektionen mit entzündungshemmenden Stoffen oder ganz selten eine Operation. Die Wirksamkeit einiger der genannten Verfahren ist allerdings umstritten.

Der Grund, warum entzündungshemmende Stoffe gegen die Beschwerden helfen können ist der, dass die Schmerzen durch Entzündungsreaktionen und nicht durch den Fersensporn an sich hervorgerufen werden. Diese können beispielsweise auch mit Physiotherapie gestoppt werden, da auf diese Weise die Überbelastung des Fußes stark reduziert werden kann. Weitere wenig invasive Behandlungsmöglichkeiten sind z.B. eine Gewichtsreduktion, die Vermeidung längerer sportlicher Tätigkeiten wie beispielsweise Laufen, die Korrektur von Fußfehlstellungen und die Kühlung der entzündeten Stelle. In Extremfällen können auch ausgefeiltere Therapiemöglichkeiten wie oben bereits erwähnt zur Anwendung kommen.

Mehr zur Behandlung von Fersensporn erfahren Sie in diesem ausführlichen Artikel.

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Fersensporn: Vorbeugung

Doch wie kann man einem Fersensporn nun aktiv vorbeugen? Wie bereits oben erwähnt stellt die permanente Überlastung des Fußes die Hauptursache für die Entstehung eines Fersensporns dar. Bedingt durch die Überlastung wird die Entstehung eines „Senkfuß“ begünstigt, welche die häufigste Ursache für den Fersensporn darstellt. Hier herrscht an der Sehnenplatte im Fußsohlenbereich eine erhöhte Belastung, was wiederum Mikroverletzungen begünstigt. Der Überlastung des Fußes kann allerdings auf verschiedene Art und Weise vorgebeugt werden.

Ein Mitverursacher der Überstrapazierung ist ganz klar das Übergewicht. In diesem Fall besteht die Lösung ganz einfach in der Gewichtsreduktion.

Eine weitere wichtige Ursache für die Bildung eines Fersensporns ist schlechtes bzw. ungeeignetes Schuhwerk, welches die Bildung eines Fersensporns ebenfalls begünstigen kann. Dies ist auch ein möglicher Grund dafür, warum mehr Frauen als Männer vom Fersensporn betroffen sind. Forschungsergebnissen für den deutschen Fußreport zufolge tragen 82 Prozent der Deutschen unpassendes Schuhwerk, was häufig Fußkrankheiten und Verletzungen verursacht. Aus diesem Grund ist es wichtig, passende und nicht zu enge Schuhe zu tragen. Neue Schuhe werden am besten nachmittags gekauft, da der Fuß dann aufgrund der Belastung im Tagesverlauf mehr Platz beansprucht als am Vormittag. Zudem sollten Frauen hohe Schuhe wenn dann nur im Wechsel mit flachen Schuhen tragen.

Aber auch Sport kann zu einem Risikofaktor werden – das beweist die hohe Anzahl an Fersenspornerkrankungen unter Langstreckenläufern. Besonders im untrainierten Zustand kann intensiver Sport zu kleinen Mikroverletzungen und damit zum Fersensporn führen – auch Verspannungen in der Wadenmuskulatur führen zu einer Überstrapazierung der Sehnen und Bänder. Vorbeugend hilft es hier, auf gute Sport- bzw. Laufschuhe zu achten und sich vor dem Sport ausreichend aufzuwärmen und zu dehnen.

Schwere körperliche Arbeit oder sehr bzw. in diesem Fall zu langes Stehen am Arbeitsplatz begünstigen die knöchernen Auswüchse an der Ferse ebenfalls. Deswegen ist es ratsam, am Arbeitsplatz nach Möglichkeit regelmäßig seine Position zu ändern und zwischen Gehen und Stehen zu wechseln.

Risikogruppen

Manche Menschen sind viel anfälliger für Fersensporn als die anderen.

  • Die Übergewichtigen, die mehr Druck und Spannung auf ihre Füße ausüben als der durchschnittliche Mensch.
  • Der Plattfuß (Überpronation), denn beim Gehen stürzt der Bogen ein und streckt die Faszie bis zum Maximum.
  • Diejenigen mit ungewöhnlich hohen Bögen, die auch die Faszie stärker dehnen als normal.
  • Diejenigen, die eine längere Zeit in Schuhen verbringen, die nicht richtig passen.
    Diejenigen, die ihr Aktivitätsniveau plötzlich und auf einmal erhöhen.

Die oben genannten Risikogruppen können bestimmte Vorkehrungen treffen, um das Auftreten oder den Rückfall des Problems zu verhindern, indem sie immer passende Schuhe tragen, die die Bögen stützen, die Füße immer dehnen und regelmäßig trainieren, um die Flexibilität zu erhöhen und das Aktivitätsniveau über einen längeren Zeitraum hinweg allmählich und nicht auf einmal zu erhöhen.

Maßnahmen bei einer Erkrankung

Denjenigen, die bereits an der Erkrankung leiden, wird empfohlen, den folgenden Behandlungsplan auszuprobieren:

  • Regelmäßiges Dehnen des Fußes und der Waden hilft, die Flexibilität zu erhöhen und die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Verletzung zu verringern, während ein Teil der Schmerzen gelindert wird.
  • Vereisung hilft immer, besonders wenn sie vor der Anstrengung erfolgt, die normalerweise Schmerzen verursacht.
  • Ruhe und Erholung der Füße sind die wichtigsten Voraussetzungen für die Heilung des Fersensporn. Das Gewebe braucht Zeit, um zu heilen, und der einzige Weg, der passieren kann, ist, wenn Sie Zeit vom Gehen nehmen und Ihren Füßen Zeit zur Reparatur geben.
  • Ferseneinlagen helfen am meisten bei Fersensporn, aber die Höhe der Entlastung hängt von der Einlage und dem Ort der Verletzung ab. Es kann helfen, eine andere Marke mit einem anderen Design auszuprobieren, wenn die erste nicht hilft.
  • Die entzündungshemmende Medizin kann viel dazu beitragen, die Schmerzen zu lindern und den Heilungsprozess zu beschleunigen.
  • Auch die Veränderung der Aktivität ist ein großer Faktor. Wichtig ist, dass man sich immer allmählich zu anstrengenderen Übungen aufbaut, während man daran denkt, sich sowohl vorher als auch nachher zu dehnen.

Fazit zu den Maßnahmen

Das Befolgen dieser Empfehlungen kann viel dazu beitragen, nicht nur Fersensporen, sondern auch andere Arten von Verletzungen zu verhindern.

Die letzte Möglichkeit bei hartnäckigen und schwerwiegenden Problemen ist die Operation. Es gibt zwei Arten von Operationen, die das Problem lindern können: die chirurgische Entfernung eines Teils der Faszie oder die Entfernung eines eigentlichen Knochenspornes, der das Gewebe reizt. Sprechen Sie mit einem Arzt darüber, welche Option für Sie empfohlen wird.