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Kalkaneussporn: Beschreibung

Bei dem Kalkaneussporn oder auch Fersensporn handelt es sich im Fuß um eine schmerzhafte Erkrankung. Es gibt hier in der Ferse einen knöchernen Auswuchs, wo am Gewebe Entzündungen folgen. Das Leben der Erkrankungen kann sehr schwer gemacht werden und der Kalkeneussporn wird durch verschiedene Faktoren ausgelöst. In jedem Fall ist die Behandlung hier unumgänglich. Das Krankheitsbild wird durch die Bezeichnung Fersensporn sehr genau beschrieben. In der Ferse gibt es stechende Schmerzen, als wären Betroffene auf einen Nagel oder Sporn getreten.

Umgangssprachlich wird der Kalkeneussporn gerne Fersensporn bezeichnet, doch eigentlich handelt es sich um die abnormale Wucherung von Knochensubstanz. Die Rede ist somit von der deformierten, unregelmäßigen Zunahme von Knochengewebe. Die Erkrankung ist in vielen Fällen belastend und hartnäckig. Aufgrund der ausgelösten Schmerzen kann das Gehvermögen deutlich eingeschränkt sein. Am Fersenbein treten schließlich Wucherungen auf und daher konnte sich der Name Fersensporn durchsetzen. Am Fuß gibt es somit den dornartigen knöchernen Auswuchs, welcher mit Entzündungsprozessen an den Sehnenansätzen entsteht. Der untere Fersensporn entsteht am häufigsten dort, wo die kleinen Fußmuskeln ansetzen und die Sehnenplatte der Fußsohle ansetzen. Seltener ist der obere Fersensporn bei dem Ansatz von der Achillessehne. Am häufigsten kommt der Fersensporn im Alter von vierzig bis sechzig vor. Zu beachten ist, dass nicht jeder Kalkaneussporn auch Beschwerden verursacht.

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Kalkaneussporn: Symptome

Bei dem Kalkeneussporn ist der dumpfe oder stechende Schmerz in der Ferse das deutlichste Symptom. Der Schmerz tritt zentriert und lokal auf. Handel es sich um den oberen Fersensporn, dann treten die Schmerzen bei dem Ansatz der Achillessehne auf. Ist von dem unteren Fersensporn die Rede, dann befinden sich die Schmerzen typischerweise bei der Fußsohle an der Ferse. Bei den schmerzenden Stellen ist möglich, dass diese geschwollen und gerötet sind. Dauerhafte Schmerzen können von der chronischen Entzündung verursacht werden. Besonders am frühen Morgen oder nach längeren Ruhephasen können starke stechende Schmerzen auftreten, weil die Füße wieder belastet werden. Ist jedoch der obere Fersensporn betroffen, dann kommt es in dem Bereich der Achillessehne zu Druckschmerzen. Beim Gehen können auch hier Belastungsschmerzen möglich sein. In den betroffenen Hautstellen gibt es zudem auch gelegentliche Hautrötungen. Es gibt den Kalkeneussporn bzw. Fersensporn jedoch auch symptomlos und sie lassen sich nur auf Röntgenbildern durch Zufall erkennen. Auffallend sind sonst bei dem Kalkeneussporn die stechenden Schmerzen, welche bei der Belastung noch schlimmer werden. Besonders beim Stehen gibt es starke Schmerzen bei Ruhigstellung des Fußes lassen die Schmerzen meist nach.

Kalkaneussporn: Ursachen

KalkaneusspornFür die Entwicklung von dem Kalkeneussporn gibt es unterschiedliche Ursachen. Zum einen kann es sich um mechanische Auslöser handeln und so stetige Zugkraft oder Druck auf das Fersenbein. Fehlstellungen oder Fehlhaltungen von dem Fußskelett können für Überbelastungen oftmals verantwortlich sein. Außerdem gibt es als Ursache auch die schlecht sitzenden oder ungeeigneten Schuhe. Zusätzlich gibt es immer auch äußerliche Ursachen und mit dazu gehört das hohe Körpergewicht. Auch Möglichkeiten sind das dauernde Ausüben von schweren körperlichen Tätigkeiten, die unbehandelten Fehlstellungen bei den Füßen wie Spreiz-, Senk- oder Plattfuß sowie die extreme Adipositas. Der Fersensporn wird auch dann verursacht, wenn übermäßig Sport getrieben wird, ohne zuvor ausreichendes Training gehabt zu haben. Der Kalkeneussporn kann natürlich ebenfalls durch die genetische Vorbelastung ausgelöst werden. Bei der Haglundexostose als Fersensporn gibt es als Ursache die mechanische Reizung von dem Ansatz der Achillessehne. Schuld kann hier der fersenseitige Rand am Schuh sein. Die Überbelastungen für den Fersensporn sind daher zusammengefasst die Fehlbelastung durch ungeeignete Schuhe, bei Untrainierten die intensive sportliche Belastung, das lange Stehen, die harte körperliche Arbeit und auch das Übergewicht. Aufgrund einer Fehlbelastung oder Überlastung von dem Fuß gibt es immer wieder Entzündungen und kleine Risse bei den Sehnen an der Fußsohle. Der Körper lagert als Reaktion dann Kalk an der Stelle ab. Unten am Fersenbereich bildet sich dann der kleine knöcherne Sporn. Durch verschiedene Faktoren wie dem stehenden Beruf oder dem Übergewicht wird der Fersensporn natürlich begünstigt. Mit dem zunehmenden Lebensalter steigt das Risiko nochmals an, weil das stoßdämpfende Fettpolster im Alter schrumpft.

Untersuchungen

Bereits durch eine körperliche Untersuchung kann sich der Verdacht auf den Fersensporn ergeben. Über dem Sporn gibt es schließlich meist den typischen Druckschmerz. Am besten eignen sich für Untersuchungen die Röntgenbilder, denn hier können knöcherne Auswüchse und Kalkeinlagerungen beurteilt werden. Damit rheumatische Erkrankungen oder auch Gicht ausgeschlossen werden können, kann eine Blutuntersuchung durchgeführt werden. In jedem Fall sind für die Untersuchungen Gespräche mit einem Arzt wichtig. Durch die Gespräche haben die Ärzte die Möglichkeit, sich über die Erkrankung ein gutes Bild zu machen. Die Ärzte können die Ferse auch abtasten und sich damit ein genaueres Bild machen. Möchten sich die Ärzte dann ganz sicher sein, dann werden Ultraschall- oder Röntgenuntersuchungen durchgeführt. Nur in eher seltenen Fällen ist auch die Kernspintomographie notwendig.

Diagnose

Die typischen Schmerzen von Fersensporn können bereits auf die Diagnose hinweisen. Der Verdacht kann nochmals verstärkt werden, wenn durch Druck bei dem Vorderrand an der Fersensohle Schmerz verstärkt oder ausgelöst wird. Dieser Bereich ist am Ansatz der Achillessehne oder im Beriech der Schuhkappe. Sehr oft sind schmerzhafte Stellen nicht gerötet und nicht geschwollen. Der Fuß kann seitlich geröntgt werden, damit die Diagnose sichergestellt wird. Eine Verknöcherung kann hier meist mit Verlaufsrichtung und Form genau diagnostiziert werden. Wichtig ist, dass der große Kalkaneussporn nicht unbedingt auch die stärkeren Beschwerden verursachen müssen wie die kleineren. Beim Röntgen lässt sich ein Knochenvorsprung am Calcaneus erkennen, der oft wenige Millimeter lang ist. Oft erfolgt die Diagnose von dem Fersensporn durch Zufall. In manchen Fällen wird bei dem Fuß die Röntgenuntersuchung notwendig und hat der Fersensporn bislang keine Probleme verursacht, kann er oft zufällig entdeckt werden. Es gibt viele Fälle, wo bereits Beschwerden auftreten, bevor ein knöcherner Fersensporn durch die Entzündung ausgebildet wurde. Klarheit können die Röntgenaufnahme und die Untersuchung bringen. Bei der seitlichen Röntgenaufnahme kann festgestellt werden, ob der plantare Fersensporn vorliegt. Erkennbar ist der Sporn meist mit der Größe von 1 bis 5 Millimetern und oft ist er in Richtung der Zehen ausgerichtet. Wichtig ist, dass mit der Bestimmung der Blutwerte weitere Krankheiten ausgeschlossen werden. Ein Arzt kann bereits durch das Gespräch eine Diagnose erstellen und zudem kann die Diagnose durch Abtasten der Ferste bestätigt werden. Ultraschall- oder Röntgenuntersuchungen können zur Absicherung helfen und selten ist auch die Kernspintomographie notwendig.

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Kalkaneussporn: Behandlung

KalkaneusspornGenerell gibt es für den Kalkaneussporn unterschiedliche Therapien. Der Fuß muss zunächst entlastet werden. Stauchbelastungen wie zum Beispiel bei dem Joggen sollten im ersten Schritt vermieden werden. Auch mit Fersensporn sollte dennoch trainiert werden, nur eben in dem schmerzfreien Bereich. Sehr zu empfehlen ist bei dem Fersensporn die Kräftigung von der Fußmuskulatur. Wichtig ist auch das Training der Wadenmuskulatur, der unteren Fußmuskulatur und der Achillessehne. Auch mit dem Fersensporn kann so der Fuß entlastet werden. Nicht immer gibt es auch schmerzhafte Beschwerden und gibt es nicht sehr starke Beeinträchtigungen, ist die Behandlung nicht unbedingt notwendig. Haben Betroffene allerdings starke Schmerzen und sie können kaum mehr laufen, dann ist eine Therapie möglich. Der Fersensporn kann chirurgisch entfernt werden und es gibt auch die konservative Schmerztherapie. Möglichkeiten sind die Physiotherapie, der Entzündungshemmer, die Schmerzmittel und die generelle Entlastung. Es gibt einige orthopädische Hilfen wie Fersenkissen mit Locheinlage. Auch Ultraschallbehandlungen, Kältebehandlungen oder Wärmebehandlungen können helfen.

Vorbeugung

Fußprobleme werden begünstigt durch reibende, drückende und enge Schuhe. Auch der Fersensporn wird damit natürlich begünstigt. Für die gesunden Füße sind die passenden Schuhe daher unverzichtbar. Gibt es bei den Füßen schon Fehlstellungen, dann sind entsprechende orthopädische Maßnahmen wichtig. Wichtig ist, dass die Sehnen bei den Fußsohlen geschont werden. Vor dem Sport sind Dehnen und Aufwärmen immer wichtig. Beim Arbeitsplatz kann ebenfalls vorgebeugt werden, wenn die Haltung gewechselt wird.